Der Nachweis von rhEPO erfolgt mit einemMassenspektrometer. Das Masse-Ladungs-Verhältnis (m/z) entspricht in etwa der Proteinmasse inDalton. Wir verwenden eine Urinprobe zum Nachweis von Substanzen. In den meisten Fällen ist es besser, eine Urinprobe anstelle von Blut zu verwenden, um auf verbotene Substanzen zu testen, da die Urinprobe nicht invasiv ist und und ein größeres Probevolumen lliefert. Außerdem ist die Wirkstoffkonzentration im Urin meist höher als im Blut und Urin enthält weniger Zellen und Proteine, die die Extraktion erschweren würden.

Abbildung 1:Diagramm eines Glykans, das aus einem Monosaccharid-Baustein besteht
Um verbotene Substanzen im Urin nachzuweisen, müssen wir zunächst ein Standardspektrum von nicht kontaminiertem Urin (negativer Standard) und von der verbotenen Substanz (positiver Standard) erstellen. Sobald wir diese beiden Standards haben, können wir sie mit einem Probenspektrum vergleichen. Weist das Spektrum der Probe die gleichen Peaks auf wie das des positiven Standards, kann man davon ausgehen, dass die Probe die verbotene Substanz enthält. Mit der Massenspektrometrie kann auch eineGlykosylierungnachgewiesen werden, da die Daten des Massenspektrometers verarbeitet und in Peaks dargestellt werden. Normalerweise werden Glykosylierungspeaks mit einem Sternchen oder einem Glykandiagramm gekennzeichnet.