Lösungsmittel werden im Allgemeinen in eine von drei Kategorien eingeteilt:
Die Lösungsmittel werden sorgfältig nach ihrer Kompatibilität mit bestimmten Reaktionen ausgewählt. Polare Lösungsmittel können beispielsweise viele Reagenzien leicht auflösen, haben aber oft einen hohen Siedepunkt, so dass sie schwieriger aus den Reaktionsprodukten zu entfernen sind.
Protische Lösungsmittel sind in der Lage, geladene Zwischenprodukte zu stabilisieren, aber ihre Fähigkeit, Wasserstoffbrückenbindungen mit geladenen Stoffen einzugehen, kann zurSolvatationoder zur Bildung einer Lösungsmittelhülle um reaktive Spezies führen und so die Geschwindigkeit einiger Reaktionen beeinträchtigen. Aprotische Lösungsmittel sind eine gute Wahl bei der Planung einer Reaktion, bei der der geschwindigkeitsbestimmende Schritt von der Wechselwirkung hochgeladener reaktiver Spezies abhängt.